Performance
Die Performance bezieht sich auf den Zeitraum 1.1. bis 30.06.2020

SVE Berichterstattung zum 2. Quartal 2020

Es zeichnet sich ab, dass im Monat April der Tiefpunkt des heftigen Einbruchs der Weltwirtschaft durchschritten wurde. Die in ungeahnten Dimensionen geschnürten Rettungspakete der Regierungen und Notenbanken im Kampf gegen die Pandemie zeigten die gewünschte Wirkung und konnten eine Überbelastung sowohl im Gesundheits- wie auch im Finanzsystem verhindern. Angetrieben vom geld- und fiskalpolitischen Rückenwind erholten sich insbesondere die globalen Aktienmärkte erstaunlich schnell von den riesigen Verlusten und lagen per Ende Halbjahr noch im mittleren einstelligen Prozentbereich im Minus. An den Obligationenmärkten entwickelten sich die Renditen in den letzten drei Monaten auf dem sehr niedrigen Niveau per Saldo seitwärts. Der US Dollar büsste wegen dem geschmolzenen Zinsvorteil an Terrain ein, während dem sich der EUR/CHF-Kurs dank Interventionen der Schweizerischen Nationalbank um die Marke von 1.06 behaupten konnte.


Per 30. Juni 2020 lag die Performance der SVE bei -1.7%, während dem der vergleichbare Benchmark -0.7% einbüsste. Das Vermögen belief sich per Ende des Halbjahres auf 3.837 Mrd. Franken (Vorjahr: 3.970 Mrd. Franken). Der Deckungsgrad nahm seit Ende 2019 um 2.9% ab und betrug per 30. Juni 2020 114.2%. 

 

Performance nach Anlagekategorien per 30. Juni 2020

Anlage­kategorie        

Rendite (in %)

Liquide Mittel 

 -0.43    

Obligationen CHF  

-0.78

Obligationen Fremdwährungen

-0.66

Schuldbriefdarlehen

0.50

Aktien Schweiz  

-7.46

Aktien Ausland  

-9.86 

Indirekte Immobilienanlagen

  -1.62

Liegenschaften

2.43

Alternative Anlagen    

-4.84

Gesamtvermögen  

-1.70

Interner Benchmark SVE*

-0.66

*gemäss verabschiedeter Anlagestrategie

Ausblick
Die Finanzmärkte befinden sich im Spannungsfeld zwischen der Hoffnung auf eine rasche Konjunkturerholung – im besten Fall unterstützt durch die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen das Coronavirus - und der Furcht einer zweiten Infektionswelle. Die in vielen Ländern vorgenommenen Lockerungen der behördlichen Massnahmen führten inzwischen zu aufgehellten Stimmungsindikatoren, was wiederum einen Nachholbedarf beim Konsum auslöst und die wirtschaftliche Erholung begünstigt. Die Aktienmärkte nehmen diese positiven Entwicklungen – welche sich zuerst noch bestätigen müssen – grösstenteils bereits vorweg. Mit einer weiterhin äusserst expansiven Geldpolitik werden die Zentralbanken auch in den kommenden Monaten eine aktive Rolle an den Märkten einnehmen. Von höheren Zinsen ist in diesem Umfeld und aufgrund der tiefen Inflationserwartungen in naher Zukunft nicht auszugehen. Für erhöhte Volatilität an den Märkten könnten die derzeit in den Hintergrund gerückten Risikofaktoren wie der ungelöste Handelskonflikt zwischen den USA und China, der Brexit sowie die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen sorgen. Zusammen mit den anhaltenden Unwägbarkeiten über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und mit Blick auf die nach den starken Kursavancen nicht mehr günstigen Bewertungen der Aktienmärkte bleiben wir vorsichtig und halten an der leicht untergewichteten Aktienquote fest.

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Zürcherstrasse 12
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