Stabwechsel mit Weitblick

Der neue Stiftungsrat übernimmt Verantwortung.

Mit dem Beginn der neuen Amtsperiode im Januar 2026 schlägt die SVE ein weiteres Kapitel ihrer Entwicklung auf. Ein neu gewählter Stiftungsrat, ein Präsidiumswechsel und klare strategische Leitplanken sorgen für Kontinuität und frische Impulse zugleich.

Alle vier Jahre werden die Stiftungsratsmitglieder und die Suppleantinnen und Suppleanten der SVE neu gewählt. Nun steht das Gremium fest, das von Januar 2026 bis Ende 2029 die strategische Verantwortung für die Pensionskasse trägt. Zwanzig engagierte Persönlichkeiten – vierzehn Stiftungsratsmitglieder und sechs Suppleantinnen und Suppleanten, je zur Hälfte von der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite – bringen ihre Erfahrung, ihr Fachwissen und ihre unterschiedlichen Perspektiven ein. Gemeinsam tragen sie die Verantwortung dafür, dass die Vorsorge der Versicherten sowie der Rentnerinnen und Rentner sicher, fair und zukunftsfähig bleibt.

Eine Ära geht zu Ende

Mit dem Ende der vergangenen Amtsperiode ist Marius Baumgartner aus dem Stiftungsrat zurückgetreten. Zwölf Jahre wirkte er im Gremium mit, davon zehn Jahre als Präsident. Sein Rückblick fällt positiv aus: «Ich fühle mich sehr gut. Auch, weil ich auf eine anspruchsvolle und gleichermassen erfüllende Zeit zurückblicken kann.» Die SVE habe sich in dieser Zeit zu einer der führenden Pensionskassen der Schweiz entwickelt. Gleichzeitig sei für ihn klar gewesen, dass ein Wechsel wichtig ist. «Nach zehn Jahren als Präsident ist es gut, dieses Amt in jüngere Hände übergeben zu dürfen.» Geprägt war seine Präsidentschaft von wegweisenden Entscheidungen. Dazu gehörten die Senkung des Umwandlungssatzes zur Beseitigung der Umverteilung von Jung zu Alt, die konsequente Rückgabe freier Mittel an die Versicherten sowie an die Rentnerinnen und Rentner mit dem Beteiligungsmodell sowie die Öffnung der SVE für weitere Anschlussfirmen. Besonders die Umwandlungssatz-Senkung verlangte viel Überzeugungsarbeit. «Veränderungen brauchen Zeit und müssen sehr transparent und offen kommuniziert werden», sagt Marius Baumgartner rückblickend.

Marius Baumgartner

Marius Baumgartner: «Nach zehn Jahren als Präsident ist es gut, dieses Amt in jüngere Hände übergeben zu dürfen.»

Ein starkes Team für die Zukunft

Mit der neuen Amtsperiode übernimmt Rolf Brändli das Präsidium des Stiftungsrats, Katharina Hänsli führt ihre Rolle als Vizepräsidentin weiter. Rolf Brändli kennt die SVE seit vielen Jahren und bringt umfassende Erfahrung in Finanzführung, Governance und Risikomanagement mit. «Mich hat die Möglichkeit motiviert, Verantwortung zu übernehmen für eine Institution, die für die finanzielle Sicherheit zahlreicher Menschen eine zentrale Rolle spielt», erklärt er. Die SVE sei heute solide aufgestellt – auch dank der Weitsicht ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger.

Der neu zusammengesetzte Stiftungsrat vereint Kontinuität und Erneuerung. Eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und neuen Kräften sorgt dafür, dass bewährte Grundsätze weitergeführt und gleichzeitig neue Impulse aufgenommen werden.

Rolf Brändli

Rolf Brändli: «Mich hat die Möglichkeit motiviert, Verantwortung zu übernehmen für eine Institution, die für die finanzielle Sicherheit zahlreicher Menschen eine zentrale Rolle spielt»

Demnächst im Gespräch

Zwei Interviews zum Präsidiumswechsel:

  • Marius Baumgartner blickt zurück: Erscheint am 14. April 2026.
  • Rolf Brändli schaut nach vorn: Erscheint am 21. April 2026.