Bericht zum 1. Quartal 2026
Per 31. März 2026 erzielte die SVE eine Performance von -0,9%, was exakt dem internen Benchmark entspricht. Der Deckungsgrad beträgt per gleichem Datum 126,0% (31.12.2025: 127,6%) und das Vermögen 4,2 Mrd. Franken.

Die Finanzmärkte starteten zu Jahresbeginn positiv; die wichtigsten Aktienindizes erreichten bis Ende Februar neue Rekordstände. Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran hat sich das Marktumfeld spürbar eingetrübt. Die globalen Börsen verzeichneten Rückschläge im hohen einstelligen Prozentbereich. Treiber dieser Korrektur waren insbesondere die deutlich gestiegenen Energiepreise, ausgelöst durch die Blockade der Strasse von Hormus, welche die Sorgen um mögliche Versorgungsengpässe verstärkten. Gleichzeitig rückten Inflations-, Zins- und Rezessionsrisiken wieder stärker in den Fokus, was die Risikobereitschaft der Anleger dämpfte. Im Zuge der geopolitischen Unsicherheiten wertete der US-Dollar deutlich auf, während der zuvor stark gestiegene Goldpreis zeitweise über 20% an Wert verlor.
Performance nach Anlagekategorien per 31. März 2026
Anlagekategorie | Rendite (in %) |
Kurzfristige und liquide Mittel | 0,0 |
Obligationen CHF | 0,3 |
Obligationen Fremdwährungen | 0,7 |
Hypotheken | 0,3 |
Aktien Schweiz | -3,9 |
Aktien Ausland | -3,1 |
Immobilien direkt, Schweiz | 1,0 |
Immobilien indirekt, Schweiz | -2,6 |
Alternative Anlagen | -1,2 |
Gesamtvermögen | -0,9 |
Interner Benchmark SVE* | -0,9 |
*gemäss verabschiedeter Anlagestrategie
Ausblick
Die Eskalation im Nahen Osten hat die Risiken für die Weltwirtschaft merklich erhöht und insbesondere die Inflationsaussichten verschärft. In der Folge hat auch die Unsicherheit hinsichtlich der geldpolitischen Ausrichtung der Zentralbanken zugenommen. Die Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum sind derzeit schwer abzuschätzen. Entscheidend für den weiteren Verlauf dürften die Dauer und Intensität des Konflikts sein, ebenso wie der Zeitpunkt einer möglichen Wiederöffnung zentraler Handelsrouten – insbesondere der Strasse von Hormuz, die für einen erheblichen Teil des weltweiten Öl- und Gastransports von zentraler Bedeutung ist. Entsprechend ist vorerst mit weiterhin erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten zu rechnen. Gleichzeitig zeigten sich die wirtschaftlichen Fundamentaldaten vor Kriegsausbruch robust, was das Risiko einer ausgeprägten globalen Abschwächung begrenzt. Im Falle einer Deeskalation verbunden mit einem Rückgang der Rohstoffpreise besteht Potenzial für eine Markterholung. Historische Erfahrungen zeigen, dass geopolitische Schocks an den Finanzmärkten häufig nur temporäre Auswirkungen haben, sofern keine nachhaltigen wirtschaftlichen Verwerfungen eintreten.
Vor dem Hintergrund erhöhter Unsicherheiten wird die Aktienquote weiterhin leicht unterhalb der gemäss neuer Anlagestrategie definierten Zielgrösse von 25% gehalten. Dank der breit diversifizierten Anlagestrategie und einer soliden finanziellen Lage ist die SVE gut positioniert, um ihre langfristigen Ziele auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld zu erreichen.













