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    Austrittsleistung

    (Art. 21 des SVE-Vorsorgereglements)

    Verlässt eine versicherte Person ihren der SVE angeschlossenen Arbeitgeber, so wird das gesparte Altersguthaben als Freizügigkeitsleistung der Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers überwiesen. Tritt die versicherte Person keiner neuen Vorsorgeeinrichtung bei, so wird die Austrittsleistung einem Freizügigkeitskonto oder einer Freizügigkeitspolice ihrer Wahl überwiesen. Meldet die versicherte Person der SVE innerhalb von sechs Monaten kein neues Konto, wird das Guthaben der Auffangeinrichtung überwiesen.
    Die versicherte Person kann bei der SVE eine Barauszahlung verlangen, wenn sie eine selbständige Tätigkeit aufnimmt und der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr unterstellt ist. Dies ist ebenfalls möglich, wenn die versicherte Person die Schweiz endgültig verlässt. Zieht sie in einen Mitgliedstaat der EU, Islands oder Norwegens, kann das obligatorische BVG-Alterguthaben allerdings nicht bar ausbezahlt werden, sondern muss auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen werden. 

    Ist der Versicherte verheiratet, so kann das Guthaben nur ausbezahlt werden, wenn der Ehegatte der Barauszahlung schriftlich zustimmt. Einkäufe der versicherten Person, welche innert drei Jahre vor dem Barbezug in die SVE einbezahlt wurden, können nicht bar bezogen werden (dreijährige Sperrfrist) und müssen auf ein Freizügigkeitskonto übertragen werden.

    Der aktuelle Stand Ihres individuellen Altersguthabens und die Höhe Ihrer Austrittsleistung können Sie Ihrem letzten Versichertenausweis entnehmen. Für weitere Fragen zu Ihrer persönlichen Situation steht Ihnen das SVE Kundenberatungsteam gerne zur Verfügung.