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    Pensionierung

    Vorzeitige Pensionierung

    Eine vorzeitige Pensionierung ist bei der SVE ab Alter 58 möglich. Die vorzeitige Pension bewirkt die Reduktion der Altersrente einerseits aufgrund des tieferen Umwandlungssatzes, andererseits infolge des tieferen Alterssparkapitals (fehlende Sparbeiträge und Zinsen).

    Rentenkürzungen aufgrund vorzeitiger Pensionierung können durch freiwillige Einkäufe gemindert werden. Dabei gilt es allerdings die dreijährige Sperrfrist für Kapitalbezüge nach Einkäufen zu berücksichtigen.

    Aufgeschobene Pensionierung

    Eine aufgeschobene Pensionierung setzt voraus, dass Sie ununterbrochen über das ordentliche Rücktrittsalter gemäss SVE (Alter 65) hinaus bei einer der SVE angeschlossenen Arbeitgeberfirma erwerbstätig bleiben und diese Möglichkeit im SVE Anschlussvertrag vorgesehen ist.

    Der Bezug der Altersleistungen kann längstens bis Alter 70 aufgeschoben werden. Die Altersrente wird bei einer aufgeschobenen Pensionierung aufgrund der weiter bezahlten Sparbeiträge, der Verzinsung des Altersguthabens und des höheren Umwandlungssatzes entsprechend höher sein.

    Teilpensionierung

    Im Einvernehmen mit der Firma können Versicherte ab Alter 58 einen Teilaltersrücktritt um mindestens 30 Prozent beanspruchen.

    Bedingungen:

    • es sind max. 3 Teilpensionierungsschritte möglich
    • mit max. 2 Kapitalbezügen
    • Reduktion des Arbeitspensums um mind. 30%
    • restliches Arbeitspensum muss mind. 30% betragen

    Wichtig: zwischen den einzelnen Teilpensionierungsschritten muss mind. 1 Jahr liegen.

    Die Teilaltersleistung entspricht dem prozentualen Pensionierungsgrad.

    Kapitalbezug

    Das Altersguthaben oder ein Teil davon kann im Pensionierungszeitpunkt in Kapitalform bezogen werden. Der Kapitalbezug ist mindestens drei Monate vor dem Rücktritt anzumelden. Ist der Versicherte verheiratet, ist der Kapitalbezug nur zulässig, wenn der Ehegatte schriftlich (ab CHF 20'000 mit notariell beglaubigter Unterschrift) zustimmt.

    Mit einem Kapitalbezug reduzieren sich sämtliche Leistungen im Umfang des Bezugs. Bei einem vollständigen Bezug bestehen keine Ansprüche mehr gegenüber der Stiftung.

    Wichtig: Nach freiwilligen Einkäufen besteht eine dreijährige Sperrfrist für Kapitalbezüge. 

    Ehegattenoption

    Mit der Option Ehegattenrente erhält ein Versicherter im Zeitpunkt seiner Alterspensionierung die Möglichkeit sich für eine allfällige Ehegattenrente von 60 % oder 100 % der laufenden Altersrente zu entscheiden, d.h. im Todesfall des Altersrentenbezügers entspricht die entstehende Ehegattenrente der gewählt Option. Die Option 100% basiert bei Pensionierung auf einem tieferen Umwandlungssatz für die Altersrente als die Option 60 %
    (s. Anhang 1 SVE Vorsorgereglement, Seite 3)

    Zusätzliche Informationen zu diesem Vorsorgethema finden Sie in unserem Merkblatt Pensionierung/Altersleistung.